Teaching Center - Blended Learning

Das IBF Teaching Center arbeitet vor allem mit einem Blended Learning Konzept, das im Rahmen des Projekts „eCF – Get involved in Corporate Finance“ für die Bachelor-Vorlesung Corporate Finance I entwickelt und im Jahr 2006 mit dem Medida-Prix ausgezeichnet wurde. Dieses Blended Learning Konzept setzt sich im Wesentlichen aus folgenden vier Bausteinen zusammen:

  1. Selbststudium
    Den Lernenden wird ein Medienmix an unterschiedlichen Selbstlernmaterialien über die Lernplattform der Universität Zürich (OLAT) zur Verfügung gestellt. Mittels eines Online-Lernpfads wird dabei der Inhalt in einzelne Lernschritte strukturiert. Als Lernmaterialien kommen dabei sowohl das traditionelle Lehrbuch als auch multimediale und interaktive Elemente zum Einsatz, insbesondere Flash-Animationen, Schätz- und Multiple-Choice-Fragen zur Lernkontrolle sowie kleinere Fallstudien zur Lösung praxisnaher Problemstellungen.
  2. Online-Coaching
    Die Betreuung der Studierenden während ihres Lernprozesses spielt eine zentrale Rolle im Lernkonzept. Sie findet in Online-Foren statt, in welchen Fragen werktags innerhalb von 24 Stunden durch wissenschaftliche Assistierende und Studierende höheren Semesters beantwortet werden. Der Einsatz dieses asynchronen Kommunikationskanals erlaubt es, die zeitliche und örtliche Flexibilität der Studierenden zu wahren und gleichzeitig eine optimale Betreuung anzubieten.
  3. Fallstudienbearbeitung im Team
    In Kleingruppen werden praxisorientierte Fallstudien bearbeitet, wodurch die im Selbststudium erlernten und in der Vorlesung vermittelten Theorien in einen anwendungsorientierten Kontext gestellt werden können. Wie die Evaluationsergebnisse zeigen, hat der Praxisbezug eine stark motivierende Wirkung auf das Lernverhalten der Studierenden und der gemeinsame Lösungsprozess im Team gibt Anlass zu intensiven inhaltlichen Diskussionen.
  4. Präsenzveranstaltungen
    Inhaltlich stehen in der Vorlesung im Hörsaal statt der klassischen Stoffvermittlung mittels Frontalunterricht vermehrt die Thematisierung aktueller Praxisbeispiele, die Würdigung des theoretischen Stoffes sowie der verstärkte Dialog zwischen Studierenden und Dozierenden im Vordergrund. Die Präsenzveranstaltungen werden aufgezeichnet und als Video zur Verfügung gestellt, wodurch die zeitliche und örtliche Flexibilität der Studierenden nicht eingeschränkt wird.