Ziel: Die hiesige Finanzbranche leistet einen substantiellen Beitrag an das Volkseinkommen der Schweiz. In dieser Vorlesung gilt es, einen fundierten Überblick über den Schweizerischen Bankenplatz zu erhalten und die heutigen sowie zukünftigen Herausforderungen der Industrie zu verstehen. Zudem werden aktuelle Themen, welche den Schweizerischen Finanzplatz betreffen, diskutiert und mit ökonomischen Modellen erklärt.
A. Bankenplatz Schweiz und Regulierungsumfeld
B. Wirtschaftsstandort Schweiz – Arbeitsmarkt und politisches Umfeld
C. Kundensegmente und Erlösmodelle von Banken
Alle aufgelisteten Veranstaltungen finden im KO2-F-150 statt.
| A |
1 |
25.02.2010 |
ML, NZ, MAB |
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UZH, CL, SKP |
Einführung/Motivation
UBS Case/Begriffe |
2 |
04.03.2010 |
Baltensperger |
Ernst |
SNB-Studien-zentrum Gerzensee |
Wertschöpfungskette
"Too big to fail" |
3 |
11.03.2010 |
Raaflaub |
Patrick |
FINMA |
Finanzplatz und Regulierung |
4 |
18.03.2010 |
Vincenz |
Pierin |
Raiffeisen |
Rolle von Regional- und Raiffeisenbanken |
5 |
25.03.2010 |
Zilkens |
Niels |
UZH, CL |
Vermögensverwaltung
Onshore/Offshore Banking |
6 |
15.04.2010 |
Cerutti |
Romeo |
Credit Suisse |
Cross-border Geschäft
Implikationen für Banken |
7 |
22.04.2010 |
Hummler |
Konrad |
Wegelin |
Zukunft von Privatbanken |
| B |
8 |
29.04.2010 |
Zilkens |
Niels |
UZH, CL |
Arbeitsmarkt Bankenplatz |
9 |
06.05.2010 |
Köppel |
Roger |
Weltwoche |
Bankenplatz Schweiz und
politisches Umfeld |
| C |
10 |
20.05.2010 |
Benz |
Men-Andri |
UZH, SKP |
Geschäfts-/Erlösmodelle von Banken |
11 |
27.05.2010 |
Tba. |
|
Goldman Sachs |
Investment Banking
Banksteuerung |
12 |
03.06.2010 |
Benz |
Men-Andri |
UZH, SKP |
Kundenloyalsierung
Ertragsmanagement |
1.a Einführung
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Themenübersicht der Vorlesung mittels aktuellen Brennpunkten illustrieren (via aktuellen Medienspiegel und jüngsten Schlagzeilen in der Tagesspresse)
Vorstellung der Gastreferenten (Funktion, Verbindung zum Thema herstellen)
Formelles klären wie beispielsweise Prüfungsmodus etc.
-> Ziel: Aktualität des Themas aufzeigen und Studenten für das Thema motivieren. |
1.b Übersicht Bankenplatz Schweiz/Terminologie
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Vorstellung der Hauptakteure auf dem Bankenplatz Schweiz. Begrifflichkeiten anhand des Falles UBS vs. USA einführen/klären (Zum Beispiel: Onshore/Offshore Geschäftsmodelle. Grundlegendes zu den Geschäftseinheiten Private Banking/ Investment Banking/ Asset Management.
-> Ziel: Kurzübersicht über die Finanzindustrie in der Schweiz geben. Gemeinsames Verständnis für das Thema und die Terminologie gewinnen sowie eine Übersicht über die nachfolgenden Vorlesungen geben und diese vorbereiten. |
2.a Prof. Dr. Ernst Baltensperger, Bankentypen in der Schweiz |
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Wettbewerbsmodelle und –struktur, Ein-/Ausstiegsbarrieren/ internationale und nationale Märkte/Segmente. Systemische Risiken des Bankenplatzes: “Too big to fail”/”Bank for Banks“: Kapazitätsgrenzen im Hypothekarmarkt, intertemporale Leistungen/Vorsorge Einfluss auf die volkswirtschaftlichen Aggregate/Geldschöpfung
-> Ziel: Marktimperfektionen verstehen, Motive für Regulierung des Bankenplatzes klären |
3. Dr. Patrick Raaflaub: |
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-> Abgrenzung, Aufgaben der verschiedenen Akteure mit regulierenden Einflussmöglichkeiten (FINMA, Regierung/Parlament, SNB)
-> Ziel: Regulierungsumfeld verstehen, wer macht was? (Vergabe Lizenzen, etc. ), aktuelle Regulierungsentscheide verstehen: Lohnregulierung, Bankkundengeheimnis |
4.a Der Bankenplatz Schweiz und das Bankkundengeheimnis
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Entwicklung des Schweizer Bankenplatzes vor dem Hintergrund der nationalen Regulierung (kurzer historischer Abriss). Herleitung der komparativen Vorteile des Finanzplatzes Schweiz gegenüber alternativen Finanzzentren (Steuerhinterziehung vs. Steuerbetrug).
-> Ziel: Verstehen, warum sich der Bankenplatz Schweiz so hat etablieren können und was die persistenten Wettbewerbsvorteile aufgrund von Regulierungsunterschieden sind. |
4.b Die Zukunft des Schweizerischen Bankenplatzes |
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Schwächung des Bankkundengeheimnisses. Welche regulatorischen Änderungen wurden ergriffen? Darlegung der OECD Richtlinien und die Forderungen der Europäischen Union (Zahlstellensteuer/Automatischer Informationsaustausch). Inhalt von Doppelbesteuerungs-abkommen.
-> Ziel: Verstehen, wie sich Änderungen der bestehenden Regulierung auf den zukünftigen Bankenplatz aus auswirken. Klären was die Regulierungsunterschiede zu Bankkundengeheimnis, Steuerhinterziehung/Steuerbetrug sind.
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5.a/b Striktere Regulierungen - Konsequenzen für die Banken |
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Was sind die realen Konsequenzen der Regulierungsänderungen für die aktuellen
Geschäftsmodelle hiesiger Banken? Welche Konsequenzen ergeben sich für international tätige Banken? Erklärung von Cross-border Business und dessen Risiken. Expansion in Wachstumsmärkte.
-> Ziel: Verstehen mit welchen Herausforderungen die Banken konfrontiert und was die Konsequenzen für die strategische Ausrichtung der Banken sind. |
6. Dr. Romeo Cerutti |
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-> z.B. Was sind die grössten Herausforderungen der Industrie aus regulatorischer Sicht. Wo liegen die Risiken heute, und in naher Zukunft. Wie sehen praktikabel Lösungen aus? Wie sind Vorgehen und Lösungen bei der Credit Suisse?
-> Ziel: Verstehen wie die veränderte Situation aus Bankensicht beurteilt wird und welche Massnahmen ergriffen wurden. |
7. Dr. Konrad Hummler |
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-> Zukunft von Privatbanken vor dem Hintergrund des veränderten Regulierungsumfeldes. |
B. Wirtschaftsstandort Schweiz – Arbeitsmarkt und politisches Umfeld
8.a/b Arbeitsmarkt in der Finanzindustrie |
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Rekrutierungsmechanismen verstehen und Lohnsysteme erklären. Marktimperfektionen und dessen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt der Schweiz darlegen (Ressourcenpool/Personenfreizügigkeit). Ökonomische Untersuchung von Anreizsystemen in Banken. Aktuelle Entwicklungen bezüglich Kompensierung. Neue Kompensationsmodelle in Banken. Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Schweiz
-> Ziel: Kompensationsmodelle verstehen. Aktuelle Debatte fundiert und differenziert beurteilen können. Auswirkung von Regulierungsänderung auf Lohnmodelle der Banken und auf die Schweiz im Allgemeinen. |
9. Roger Köppel |
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-> Wirtschaftsstandort Schweiz und politisches Umfeld. Der Schweizerische Bankenplatz im Focus ausländischer Regulierungsbehörden. Verschärfter Standortwettbwerb und Positionierung der Schweiz. |
C. Kundensegmente und Erlösmodelle von Banken
10. a/b Geschäftsmodelle von Banken |
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Was sind die Kerngeschäfte von Banken. Welche Interaktion finden zwischen den verschiedenen Geschäftseinheiten (Investment Banking/Private Banking/Asset Management) statt und welche Erlösmodelle werden verfolgt?
-> Ziel: Kernleistungen der Banken verstehen, Banken und Risikosteuerungskonzepte begreifen. Kundensegmentierung und systematische Bedürfniserfassung und- messung. |
11. Prof. Dr. Markus Leippold, Investment Banking und Banksteuerung |
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-> Einblick ins Investment Banking (Fallbeispiele). Eine gescholtene Branche erreicht neue Höhen. Warum sind die Erträge so volatil? |
12. a/b Kundenloyalisierung und Pricing bei Banken |
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Wie können die Geschäftsmodelle von Banken zukünftig erfolgreich weitergeführt werden? Wie wird die Kundenloyalisierung konkret umgesetzt (zum Beispiel Non-Linear-Pricing). Wie werden Zahlungsbereitschaften gemessen und optimale Preise festgelegt
-> Ziel: Methoden der Kundenloyalisierung und das Pricingverhalten von Banken verstehen. |
13. Vincenz Pierin |
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-> Die Rolle der Regional- und Raiffeisenbanken im Bankenmarkt Schweiz. Wirtschafskrise und Konkurrenzumfeld |